Utila in Honduras

Die karibische Trauminsel Utila ist ein wahres Eldorado für Tauchsportler. Utila gehört zu dem mittelamerikanischen Land Honduras. Honduras liegt zwischen Nicaragua und Guatemala und gehört zu den ärmeren Ländern in dieser Region. Die Geschichte des Landes ist gezeichnet von Bürgerkriegen und amerikanischer Besatzung, doch für Naturliebhaber und Taucher bietet dieses Land eine enorme Vielfalt. Die Landessprache ist Spanisch, so wie in allen anderen mittelamerikanischen Ländern, mit Ausnahme von Belize, dort ist Englisch die Amtssprache.

Wie erreicht man Utila?

Wer die Insel Utila erreichen will, muss so manche Reisestrapaze auf sich nehmen. Es gibt von Deutschland keine Direktflüge nach Tegusicalpa, die Hauptstadt des Landes. Man erreicht sie entweder über San Jose, der Hauptstadt von Costa Rica, oder über eine der verschiedenen Flughäfen in Mexiko.

In Tegusicalpa angekommen, geht der Reisespaß erst richtig los. Jetzt gilt es an die Küste zu einer der Fähren zu gelangen, entweder über La Ceiba oder San Pedro Sula, das verspricht eine abenteuerliche Reise zu werden. Besonders dann, wenn man sie mit einem sogenannten „Chickenbus“ unternimmt. Ein „Chickenbus“ ist ein ausgedienter amerikanischer Schulbus. Diese gelben Gefährte erleben in den ärmeren lateinamerikanischen Ländern eine Art zweites Leben. Dort dienen sie dem Personennahverkehr. „Chickenbus“ bezieht sich darauf, dass viele damit auch Tiere und ähnliches transportieren. Von La Caiba geht es dann mit der Fähre nach Utila.

Für wen ist die Insel besonders geeignet?

Die Insel ist für Anfänger wie Profis im Tauchsport gleichermaßen ein Traumziel. Der überwiegende Teil der auf Utila anzutreffenden Taucher ist meist unter dreißig und selten älter als vierzig. Das liegt an der etwas strapaziösen Anreise, die ältere Taucher nur noch ungern auf sich nehmen wollen. Doch die Strapazen lohnen sich. Denn um die Insel reiht sich Tauchrevier an Tauchrevier.

Hier sind keine langen Fahrten mit dem Tauchboot nötig, nach nur dreißig Minuten Fahrt kann das ganz große Abenteuer beginnen. Walhaie warten dort auf die Taucher und das in rauen Mengen, ganze Schwärme der wunderschönen Tiere leben in unmittelbarer Nähe zur Insel. Hier ist jeder Tauchgang ein Fest, man weiß nie, was einem begegnen wird. Neben den Walhaien gibt es noch das Riff zu erkunden, es handelt sich nach dem Great Barrier Reef um das zweitgrößte Riff der Welt. Es beginnt vor der Küste Mexikos und zieht sich über Belize, Guatemala, Honduras, Nicaragua bis nach Costa Rica und Panama.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Die Sicherheitslage ist deutlich entspannter, als es die Webseite des Auswärtigen Amtes glauben machen möchte. Wer tagsüber reist und sich in Gruppen aufhält, hat nichts zu befürchten, aber auch alleine kann man dort problemlos von A nach B reisen, ohne ständig Angst haben zu müssen. Die Einwohner sind überaus freundlich und hilfsbereit, und wenn einem mal der Anschlussbus vor der Nase davon gefahren ist, dann geht die Gastfreundschaft oft so weit, dass man gerne eine Nacht bei einem Einheimischen übernachten kann.

Alles in allem eine absolute Top-Destination!

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